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Die Impedanz-Kardiographie mit dem PhysioFlow®-System ist ein nicht-invasives, validiertes Verfahren zur kontinuierlichen Analyse der hämodynamischen Herzfunktion. Sie ermöglicht eine differenzierte Beurteilung der kardialen Leistungsfähigkeit und der kardiovaskulären Regulationsmechanismen unter Ruhe- und Belastungsbedingungen.
Das Verfahren basiert auf der Messung thorakaler Impedanzänderungen, die durch den systolischen Blutauswurf des Herzens verursacht werden. Daraus werden unter anderem folgende Parameter berechnet:
Diese Werte erlauben eine funktionelle Gesamtbetrachtung der Herzleistung und ihrer Regulation.
Analog zur qualitativen Auswertung eines Herzultraschalls steht bei der PhysioFlow®-Untersuchung nicht allein ein Einzelwert im Vordergrund, sondern das Zusammenspiel der hämodynamischen Parameter:
Damit liefert die Impedanz-Kardiographie eine funktionelle Ergänzung zur Echokardiographie, insbesondere in Situationen, in denen strukturelle Befunde unauffällig sind, jedoch klinische Symptome bestehen.
Ein wesentlicher Vorteil der PhysioFlow®-Messung ist die Möglichkeit der Durchführung sowohl:
Durch den kontrollierten Lagewechsel lassen sich autonome Regulationsmechanismen des Herz-Kreislauf-Systems präzise analysieren. Veränderungen von Herzzeitvolumen, Schlagvolumen und Gefäßwiderstand unter orthostatischem Stress geben Aufschluss über:
Insbesondere bei autonomen oder funktionellen Kardiomyopathien, bei denen strukturelle Bildgebung häufig unauffällig bleibt, bietet die Impedanz-Kardiographie einen hohen diagnostischen Mehrwert. Die Methode erlaubt:
Damit trägt die PhysioFlow®-Untersuchung wesentlich zum Verständnis komplexer kardio-autonomer Krankheitsbilder bei.
Die Impedanz-Kardiographie mit PhysioFlow® stellt ein hochwertiges, nicht-invasives Verfahren zur qualitativen und quantitativen Herzfunktionsanalyse dar. Durch die Kombination aus Ruhe- und Kipptischuntersuchung ermöglicht sie eine differenzierte Beurteilung der kardialen Leistungsfähigkeit und der autonomen Regulation, vergleichbar in ihrer funktionellen Aussagekraft mit der qualitativen Beurteilung eines Herzultraschalls – jedoch mit besonderem Fokus auf dynamische und autonome Aspekte der Herzfunktion.